Respektiere die Grenzen der Wildtiere
Mit den wenigen Freizeitmöglichkeiten konzentriert sich Aktivität auf unsere wunderschöne Natur und Wildnis um Neunburg vorm Wald. Was uns Freude macht kann aber Wildtiere in eine tödliche Gefahr stürzen. Um anderen aus dem Weg zu gehen, um etwas Neues zu erleben, oder weil es einfach so schön ist, halten sich viele Wanderer, Spaziergänger und Touristen nicht an das Wegegebot und laufen teils querfeldein durch die Natur.
Junges Reh ertrinkt im Eixendorfer See
Eine Rehgeiß (Mutter) mit zwei Kitzen flüchtet, die Wanderer bemerken das nicht. Die Spuren im Schnee zeigen es später aber eindeutig. Ein nicht mal einjähriges Rehkitz wird von der Mutter abgetrennt und flüchtet, weil es keinen Ausweg mehr sieht, über den mutmaßlich gefrorenen See. Schnell, weil es eine offene Fläche ist und es sichere Deckung erst am anderen Ufer gibt. Dabei hält das Eis nach ca. 200 m nicht mehr und das Kitz (Rehkind) bricht ein.
Es kämpft und schlägt mit den Läufen immer wieder aufs Eis, das wieder einbricht. Die dramatische brutale Szene dauert fast 40 Minuten und dabei wird auf einer Länge von fast 100m das nicht tragende Eis vom Reh aufgebrochen. Am Ende wird es durch Unterkühlung bewusstlos und stirbt am aspirierten Wasser (was die Lunge später zeigt). Eine Hilfe durch Feuerwehr, Wasserwacht und Jäger war nicht mehr möglich.
Ein Leiden ohne Sinn. Das dramatische, viele denken – wie dumm doch das Reh war dort hin zu laufen – aber was sollte es tun, es ist ein Fluchttier, wird aufgeschreckt, von überall kommen mutmaßliche Feinde und auf dem See war niemand – weil jeder der dorthin gegangen wäre selbst ertrunken wäre.










